Verändern statt Kämpfen - so gehts!
Aktuelles Beispiel:
Eben erst schreibe ich darüber, dass man Veränderungen nur dann erreichen kann, wenn man eine bessere Alternative anbietet und nicht dadurch, dass man etwas "bekämpft". Drei Tage später läuft mir das perfekte Beispiel über den Weg, wie man so etwas umsetzen kann!
Worldchanging.com beschäftigt sich mit der Zukunft, unser aller Zukunft - aber ohne dabei den (leider!) üblichen Pessimismus. Im Gegenteil: Die Seite ist optimistisch und zeigt alle möglichen Neuerungen, Erfindungen und Ideen, die unser Morgen besser machen - bzw. es überhaupt erst ermöglichen werden, dass es für uns ein Morgen gibt. Und dabei setzt die Seite genau Buckminster Fuller's Erkenntnis um: „You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete“.
Wie? Indem sie ihre Leser anregt, sich eine bessere Zukunft vorzustellen, an ganz konkreten Beispielen: Keine Mülltonnen, Schornsteine mehr, keine Angst vor giftigem Kinderspielzeug, nie mehr Rezession, keine Staus wegen intelligenten Nahverkehrskonzepten, lebendige Stadtviertel, in denen Menschen Vorfahrt haben und nicht Autos, etc. Die Liste ist lang und wird durch ca. 70 Leserkommentare ergänzt. Jeder dieser Punkte illustriert die Auswirkungen einer Idee, die gerade irgendwo umgesetzt wird und die heute noch revolutionär erscheinen mag, aber hoffentlich schon bald zum Alltag gehören wird.
Oder mit einem Zitat aus dem Artikel: "The idea is simple: share, in words, images or sounds, your idea for the end of some outdated aspect of contemporary society and its replacement with a better way of doing things. Start with the phrase, "Imagine no..."
Then put a link to your entry (or the text itself) in the comments below."
Hier der Artikel: Lest selbst - und empfehlt die Seite weiter!
Imagine What Comes After Green
Meine Hoffnung ist, dass wir rechtzeitig den "Tipping Point" erreichen, an dem Nachhaltigkeit nicht mehr "Anstrengung" bedeutet, sondern zum Selbstläufer wird. Wenn all diese Maßnahmen, die einzeln und isoliert betrachtet nie und nimmer ausreichen, um "die Welt zu retten", zusammenkommen und mehr als die Summe ihrer Teile bilden.
Labels: Daniel Quinn, Welt verbessern

