Call me Diplom-Kaufmann (Univ.) ! :o)
Eintrag ins Logbuch, Sternenzeit 110011062006:
Ich will, jetzt da ich meine BWL-Diplomarbeit bewertet bekommen habe, gleich mit den Bewerbungen anfangen. Sonst schiebe ich das ewig vor mir her und stehe Ende September mit leeren Händen da oder habe nur etwas Suboptimales gefunden.
Dafür wäre die endgültige Abschlussnote ganz interessant, die sollte im Bewerbungssschreiben nicht fehlen. Also habe ich mir gerade die Nummer vom Prüfungsamt rausgesucht, um wenigstens schonmal die Note zu erfragen... als es klingelt und der Postbote ein Einschreiben bringt. Von der TU Chemnitz. An mich. Mit Zeugnis und Diplom-Urkunde drin. Manchmal ist das Universum eben großzügig. (c:
Ab heute darf ich mich also Diplom-Kaufmann (Univ.) nennen! Und mit der Abschlussnote von 2,2 brauche ich mich, denke ich, auch nicht zu verstecken.
Nach einigem Freuen entdecke ich zwar, dass es einen Schreibfehler im Zeugnis gibt (im Titel der Diplomarbeit wurde ein Wort verwechselt) und ich nochmal ins Prüfungsamt muss, aber das kann meine Laune heute nicht trüben. Inzwischen ist das auch geklärt und ich habe gleich noch meinen letzten, allerletzten Schein dort vorbeigebracht, der eine VWL-Teilnote von 2,0 auf 1,9 hebt (hurra).
Die erste Bewerbung ist inzwischen ausformuliert und unterwegs. Ich versuche, nicht ganz so optimistisch zu sein. Mal sehn...
Irgendwie ist das ein komisches Gefühl: Ich bin zwar noch Student, aber irgendwie auch schon nicht mehr ganz. Wenn ich die anderen auf dem Campus zur Vorlesung, Seminaren oder Planspielen hetzen sehe, fühlt sich das irgendwie "ganz weit weg" an. Am ehesten kann ich noch mit denen mitleiden, die von einer mündlichen Prüfung erzählen, entweder kurz davor sind und bibbern oder sie gerade hinter sich haben. Davor hatte ich immer den größten Schiss, auch wenn ich meistens ne ganz gute Figur gemacht habe. Trotzdem war die Angst vor mündlichen Prüfungen immer größer als vor schriftlichen Tests.
...na gut, nach 8 Jahren Doppelstudium möchte man aber auch endlich mal fertig werden! Ich werde den letzten Sommer als Student genießen.
Ich will, jetzt da ich meine BWL-Diplomarbeit bewertet bekommen habe, gleich mit den Bewerbungen anfangen. Sonst schiebe ich das ewig vor mir her und stehe Ende September mit leeren Händen da oder habe nur etwas Suboptimales gefunden.
Dafür wäre die endgültige Abschlussnote ganz interessant, die sollte im Bewerbungssschreiben nicht fehlen. Also habe ich mir gerade die Nummer vom Prüfungsamt rausgesucht, um wenigstens schonmal die Note zu erfragen... als es klingelt und der Postbote ein Einschreiben bringt. Von der TU Chemnitz. An mich. Mit Zeugnis und Diplom-Urkunde drin. Manchmal ist das Universum eben großzügig. (c:
Ab heute darf ich mich also Diplom-Kaufmann (Univ.) nennen! Und mit der Abschlussnote von 2,2 brauche ich mich, denke ich, auch nicht zu verstecken.
Nach einigem Freuen entdecke ich zwar, dass es einen Schreibfehler im Zeugnis gibt (im Titel der Diplomarbeit wurde ein Wort verwechselt) und ich nochmal ins Prüfungsamt muss, aber das kann meine Laune heute nicht trüben. Inzwischen ist das auch geklärt und ich habe gleich noch meinen letzten, allerletzten Schein dort vorbeigebracht, der eine VWL-Teilnote von 2,0 auf 1,9 hebt (hurra).
Die erste Bewerbung ist inzwischen ausformuliert und unterwegs. Ich versuche, nicht ganz so optimistisch zu sein. Mal sehn...
Irgendwie ist das ein komisches Gefühl: Ich bin zwar noch Student, aber irgendwie auch schon nicht mehr ganz. Wenn ich die anderen auf dem Campus zur Vorlesung, Seminaren oder Planspielen hetzen sehe, fühlt sich das irgendwie "ganz weit weg" an. Am ehesten kann ich noch mit denen mitleiden, die von einer mündlichen Prüfung erzählen, entweder kurz davor sind und bibbern oder sie gerade hinter sich haben. Davor hatte ich immer den größten Schiss, auch wenn ich meistens ne ganz gute Figur gemacht habe. Trotzdem war die Angst vor mündlichen Prüfungen immer größer als vor schriftlichen Tests.
...na gut, nach 8 Jahren Doppelstudium möchte man aber auch endlich mal fertig werden! Ich werde den letzten Sommer als Student genießen.


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