.comment-link {margin-left:.6em;}
Mein Foto
Name: Daniel
Standort: Chemnitz, Sachsen, Germany

Bookworm and occasional writer. Interior decorator. Joint degrees in Business Studies and Economics. Wants to work in Renewable Energies or E-Mobility --> looking for job! Loves cats, good chocolate and wine. Greatest experience so far: Doing an internship in Bangalore, India. The reason you see a tree instead of my face at the picture? a) I´m a Treant. b) I don´t like being on photos. Chose your fave! ;o)

Dienstag, Juli 01, 2008

ready, steady, ...GO!

Seit der Anmeldung des Diplomarbeitsthemas ist mittlerweile ein Monat vergangen. Einer von nur vier, in denen ich mich wieder in ein komplett neues Thema einarbeiten muss, von dem ich während des Studiums rein gar nichts gehört habe. Woher soll man es als BWLer auch mit oberflächennaher Geothermie oder Volkswirt mit Elektroautos und Tageslastkurven zu tun bekommen?

Die meisten Studenten gehen zu einem ihrer Lehrstühle, suchen sich am Anschlag eins der angebotenen Diplomarbeitsthemen aus und haben so quasi garantiert, dass sie davon irgendwann im Studium damit schon mal zu tun hatten. Hätte ich ja auch so haben können. Leider hab ich nix gefunden, das meinem "Weltverbesserer-Drang" befriedigt hätte. Klar, ich hab nicht an wirklich allen wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühlen geguckt oder gefragt. Es hätte bestimmt auch im Controlling was Passendes gegeben, vielleicht sogar im Investmentbanking. In der Volkswirtschaft garantiert - die wimmelt nur so von Ideen zur Weltverbesserung. Nur bleiben gerade dort die meisten Ansätze graue Theorie, die es bestenfalls in die Vorlesungen und Lehrbücher schaffen, aber in der Praxis so relevant sind wie der Einfluss des Jupiters auf das Paarungsverhalten von Meerschweinchen.

Und weil ich in der ersten Diplomarbeit Wert auf Praxisibezug gelegt habe, wollte ich das in der zweiten genauso. Letztendlich bin ich an der
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, genauer gesagt bei Professur Energie- und Hochspannungstechnik von Professor Schufft gelandet. Ein WiWi bei den Technikern - der Erste, der dort seine Diplomarbeit schreibt... und von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, was E-Technik betrifft!

Also habe ich erstmal einen Monat verbracht, mir ein paar Grundlagen anzulesen. Von den erneuerbaren Energien hab ich ja schon ein bisschen Ahnung, aber Energiewirtschaft im Allgemeinen und Elektroautos im Spezielle weiß ich soviel wie der durchschnittliche Ingenieur von Strukturierten Finanzmarktprodukten, der Balanced Score Card und dem Bruttonationaleinkommen. Nandaki Systems sei Dank, bin ich inzwischen ganz gut in der Internetrecherche und kann mich schnell in neue Themen einarbeiten. Schön, dass das Praktikum in Indien mehr gebracht hat als die Fähigkeit, mich nicht mehr von Rikshawfahrern übers Ohr hauen zu lassen. (c:

Wie schon bei der ersten Arbeit hat sich diese "Einführungsphase" länger hingezogen als gedacht. Aber heute habe ich endlich richtig mit dem Schreiben begonnen. Titelblatt, das Konzept des Grobaufbaus (damit auch das Inhaltsverzeichnis) und ein Teil des Einleitungskapitels sind fertig. Sechzehn Seiten insgesamt, davon reichlich zwei Seiten effektiver Text.

Das war heute der Startschuss. Ich brauche halt manchmal etwas länger, bis ich anfange - wenn ich dann aber einmal dabei bin, komme ich nur selten wieder aus dem Tritt und arbeite konstant und ausdauernd. Dieser Rhythmus wiederholt sich interessanterweise täglich: Früh kann ich nicht sofort losarbeiten, sondern muss erstmal Mails checken und einige private Seiten "abarbeiten": Blogs von Freunden, ebay, zwei oder drei meiner "Stamm-Foren". Erst danach habe ich den Kopf frei genug, um mich aufs Schreiben zu konzentrieren und nicht ständig mit den Gedanken abzuschweifen. Sozusagen als Ausgleich finde ich abends dann kein Ende und muss von meiner besseren Hälfte vor lauter Arbeitseifer und Schreibwut regelrecht von der Tastatur gezogen werden.

Wie jetzt gerade... (c:

0 Comments:

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home

.