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beyond the walls...

Mein Foto
Name: Daniel
Standort: Chemnitz, Sachsen, Germany

Bookworm and occasional writer. Interior decorator, student of life, management & political economics. Loves cats, chocolate, swimming and horsing around (I´m an expert at making a fool out of myself! *g*). Greatest experience so far: doing an internship in Bangalore, India. The reason you see a tree instead of my face at the photo? a) I´m a Treant. b) I don´t like being on photos. Chose your fave! ;o)

Sonntag, Juni 29, 2008

No ice at the North Pole anymore?

This year might be the first in human history where the North Pole will be ice-free. Imagine that...

Even if it doesn't happen this year, the problem doesn't go away. On the contrary, chances are high (near 100%, I'd say) that it's getting worse, and getting worse ever faster. Just one example: If the permafrost in the northern regions of Canada and Russia thaws, it will release huge amounts of methane, which is a strong greenhouse gas that will accelerate global warming even more, releasing more methane, etc.

I'm not sure anymore we (as humans) can do enough to stop this developement anymore. I have the bad feeling its too late, and everything we'll do should have been done one generateion earlier, at least.

But I have to fight against these moments of feeling powerless. I'll find a job in renewable energies, period. This way, when my children one day ask me about how the world came to be as it is then, I won't have a bad conscience and can honestly tell them what I do to save what will be left.

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Donnerstag, Juni 26, 2008

350 - A number worth knowing

Ohne große Vorrede:



Wer's gelesen hat: WEITERSAGEN und -BLOGGEN!

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Donnerstag, Juni 12, 2008

Call me Diplom-Kaufmann (Univ.) ! :o)

Eintrag ins Logbuch, Sternenzeit 110011062006:

Ich will, jetzt da ich meine BWL-Diplomarbeit bewertet bekommen habe, gleich mit den Bewerbungen anfangen. Sonst schiebe ich das ewig vor mir her und stehe Ende September mit leeren Händen da oder habe nur etwas Suboptimales gefunden.

Dafür wäre die endgültige Abschlussnote ganz interessant, die sollte im Bewerbungssschreiben nicht fehlen. Also habe ich mir gerade die Nummer vom Prüfungsamt rausgesucht, um wenigstens schonmal die Note zu erfragen... als es klingelt und der Postbote ein Einschreiben bringt. Von der TU Chemnitz. An mich. Mit Zeugnis und Diplom-Urkunde drin. Manchmal ist das Universum eben großzügig. (c:

Ab heute darf ich mich also Diplom-Kaufmann (Univ.) nennen! Und mit der Abschlussnote von 2,2 brauche ich mich, denke ich, auch nicht zu verstecken.

Nach einigem Freuen entdecke ich zwar, dass es einen Schreibfehler im Zeugnis gibt (im Titel der Diplomarbeit wurde ein Wort verwechselt) und ich nochmal ins Prüfungsamt muss, aber das kann meine Laune heute nicht trüben. Inzwischen ist das auch geklärt und ich habe gleich noch meinen letzten, allerletzten Schein dort vorbeigebracht, der eine VWL-Teilnote von 2,0 auf 1,9 hebt (hurra).

Die erste Bewerbung ist inzwischen ausformuliert und unterwegs. Ich versuche, nicht ganz so optimistisch zu sein. Mal sehn...

Irgendwie ist das ein komisches Gefühl: Ich bin zwar noch Student, aber irgendwie auch schon nicht mehr ganz. Wenn ich die anderen auf dem Campus zur Vorlesung, Seminaren oder Planspielen hetzen sehe, fühlt sich das irgendwie "ganz weit weg" an. Am ehesten kann ich noch mit denen mitleiden, die von einer mündlichen Prüfung erzählen, entweder kurz davor sind und bibbern oder sie gerade hinter sich haben. Davor hatte ich immer den größten Schiss, auch wenn ich meistens ne ganz gute Figur gemacht habe. Trotzdem war die Angst vor mündlichen Prüfungen immer größer als vor schriftlichen Tests.

...na gut, nach 8 Jahren Doppelstudium möchte man aber auch endlich mal fertig werden! Ich werde den letzten Sommer als Student genießen.

Mittwoch, Juni 11, 2008

Blog gerettet!

Eintrag ins Logbuch, Sternenzeit 231811062006:

Ich bin maximal-möglich erleichtert! Ich habe heute nämlich beinahe mein Blog abgeschossen.

Wie das? Ganz einfach: Ich wollte schon lange mal in der linken "Sidebar" ein Label-Fenster haben, um diese Funktion leichter & besser nutzen zu können. Dummerweise geht das scheinbar nur, wenn der (oder das?¿?) Blog bei blogspot liegt, also wechselte ich "mal eben versuchsweise" von adelsberg.nomadlife.org auf eine adresse, die auf ".blogspot.com" endet. "adelsberg" war nicht mehr frei, also versuchte ich einige andere, mit denen ich aber nicht ganz glücklich war.

Richtig unglücklich wurde ich dann aber erst, als ich merkte, dass es nicht nur das Design meiner höchst persönlich angepassten Vorlage zerschossen hatte, sondern der Umzug zurück zu nomadlife.org nicht funktionieren wollte! :-O

Das Ende vom Lied: Ich habe den gesamten Abend damit zugebracht, erst das alte Design halbwegs wieder zurecht zu basteln und anschließend doch noch den Rück-Umzug hinbekommen. Inzwischen scheint (...) alles wieder beim Alten zu sein, und ich verzichte liebend gern auf den Label-Widget.


Montag, Juni 09, 2008

Juni: Wrap-Up zur Monatsmitte

So, zwei Juniwochen sind rum, und ich bin ganz zufrieden mit den beiden. (c:

Diplomarbeit(en)

Ich habe inzwischen meine endgültige Note für Diplomarbeit numero uno bekommen:
*trommelwirbel*
EINSKOMMADREI!
*jubel* (c:

Wie man sehen (lesen) kann, bin ich stolz wie Oskar.


Arbeit numero due hat inzwischen einen Titel: "Auswirkungen flexibler Verbraucher auf tagesabhängige Preise von Elektroenergie". Wie es sich für eine wissenschaftliche Abhandlung gehört, kan man nur schwer vom Titel auf den Inhalt schließen. Im Klartext geht's um Folgendes:

Den Elektroautos gehört die Zukunft.
Der Verbrennungsmotor unter der Haube ist ein Auslaufmodell. Zwar sind die Modelle über Jahrzehnte optimiert und technisch inzwischen im höchsten Maße anspruchsvoll, aber das ändert nichts daran, dass sie Benzin oder Diesel und damit letztendlich Erdöl brauchen. Und dort liegt der Hase im Pfeffer, wie inzwischen jeder weiss: Das Zeug geht langsam zur Neige. Ein paar Jahrzehnte wird es zwar noch dauern, bevor die letzte Ölquelle versiegt, aber die Probleme gehen schon lange vorher los.

Nämlich dann, wenn mehr Öl nachgefragt wird, als gefördert werden kann. Ob die aktuellen Ölpreise (deutlich über 135 $ pro Barrel, Stand vom vergangenen Freitag, dem 6. Juni 2008) kurzfristig so hoch bleiben, weiss natürlich keiner. Ich persönlich gehe davon aus, dass wir erst einmal eine deutliche Korrektur bekommen werden. Preise unter 100 $ würden mich nicht wundern. Mittel- und langfristig kennt der Trend aber definitiv nur eine Richtung: weiter hoch.

Und damit wird das geschehen, was immer passiert, wenn irgendetwas mit mehreren Anwendungsmöglichkeiten teurer wird: Diejenigen Verbraucher mit der geringsten Konsumentenrente werden sich zuerst nach Substituten umsehen. ...oh Verzeihung, das war Deutsch für Volkswirte! Klartext: Als Erstes werden Ölheizungen unrentabel, und irgendwann danach eben auch der Ottomotor. Tendenziell wird sich auch die Chemische Industrie nach Ersatzstoffen und neuen Herstellungsprozessen umschauen, und irgendwann auch die Pharmakonzerne, weil Öl dort zwar benötigt wird, aber keinen soooo großen Einfluss auf die Kosten hat - im Gegensatz zu Heizungen und Autos, wo das Zeug einfach nur verbrannt wird. Dafür wird es bald ganz einfach zu schade sein.

"Steckdose statt Tankstelle" ...und die Probleme
Aus diesem Grund will (und muss) die Autoindustrie umsteigen. Dabei gibt es mehr als nur eine Möglichkeit: Elektromotoren, Brennstoffzelle (BSZ), Hybride Modelle (also Kombinationen aus Akku und BSZ) und vielleicht auch noch anderes. Diejenigen Varianten mit Akkus haben eines gemeinsam: Sie müssen irgendwann aufgeladen werden. Dabei wird es für die Betreiber der Stromnetze extrem interessant, WANN das passiert. Warum? Weil nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit gleich viel Strom vebraucht wird. Die Kraftwerkskapazitäten müssen aber so ausgelegt werden, dass sie den maximal vorkommenden Spitzenbedarf abdecken - sonst gehen früh, mittags und abends regelmäßig die Lichter aus. Erschwerend kommt dazu, dass Strom kaum im großen Maßstab gespeichert werden kann (das geht nur in Pumpspeicherkraftwerken, und von denen gibt's nur wenige). Also muss zu jeder Zeit genau so viel Strom "hergestellt" werden, wie benötigt wird. Andernfalls schwankt die Frequenz (in Dtl sind das 50 Hz) und unsere Geräte gingen kaputt.


Die Tageslastkurve
Hier mal ein Tagesdiagramm der Stromnachfrage. Die Spitzen sind deutlich erkennbar. Wenn jetzt auch noch jeder sein Elektroauto um diese Zeit laden würde, haben wir auch in Deutschland regelmäßig indische Verhältnisse - und ich meine damit nicht die 10% Wirtschaftswachstum. Am cleversten wäre es daher, wenn die Autos nachts an die Dose kämen. Damit könnte man die Tageslastkurve glätten, was den Durchschnittsstrompreis deutlich senken würde. Warum? Weil die Netzbetreiber dann größere "Energieblöcke" von den Kraftwerksbetreibern kaufen könnten - und große Blöcke sind eben billiger als kleine, weil... okok, ich höre ja schon auf! ;o)

Stand der Dinge
Zur Zeit lese ich mich in die Thematik des Stromhandels ein, nachdem ich mir ein paar Grundlagen der Energiewirtschaft angeeignet habe. Spannendes Thema, auch wenn es vielleicht erstmal trocken klingen mag! Als Nächstes werde ich eine grobe Gliederung erarbeiten, die dann in Zusammenarbeit mit meinen Betreuern verfeinert und konkretisiert wird. Diesmal werde ich wohl nur 60 statt 80-100 Seiten zur Verfügung haben. Ich bin gespannt, ob ich halbwegs eine Punktlandung hinbekomme oder Überzeugungsarbeit leisten muss (a.k.a. "um mehr Seiten betteln").


Was sonst noch?

Anja ist wieder da. Die erste gemeinsame Woche war einfach toll, und inzwischen kommt es uns so vor als wäre sie gar nicht weg gewesen. :o)(c:

Maja hat uns zum Beachball verführt. Fazit des ersten Spiels/Trainings heute: blaue Flecken an Handgelenken und Daumen, vom Sand gepeelte Schienbeine (ich renne viel und hechte gern), aber keine ernsthaften Verletzungen. Bin mal auf den morgigen Muskelkater gespannt. Memo an mich selbst: Beim anschließenden Baden daran denken, rechtzeitig raus zu gehen! Das Wasser ist nämlich deutlich kälter als im Stadtbad. Und wenn man so ein Hänfling wie ich ist ("Ein Mann wie ein Schrank: Sie nannten ihn "Spint"), dann bibbert man danach noch lange rum. SEHR lange. Sollte ich eigentlich an der irischen Atlantikküste gelernt haben.

Abschied von AIESEC: Nachdem das Chemnitzer LC (Lokalkomittee) zum Jahresanfang aufgelöst wurde, bin ich bisher trotzdem noch auf dem Emailverteiler von AIESEC Deutschland geblieben. Irgendwie hängt man eben nach mehreren Jahren Mitarbeit daran... und man will ja auch wissen, was "im Verein" alles so passiert. Aber nachdem kaum noch (für mich) Lesenswertes oder wenigstens Interessantes über die Liste kam (de.members meine ich) und in den letzten Tagen fast ausschließlich Mails mit Fehlermeldungen oder diese unsäglichen automatisierten "Ich bin verreist und antworte später"-Mails reinflatterten, habe ich heute nicht mehr ganz so schweren Herzens einen Schlussstrich gezogen. *schnief*

Ich werde es vermissen, aber sobald es zeitlich besser aussieht, suche ich mir eine Ersatzdroge. Wer einmal mit anderen gemeinsam die Welt verbessern wollte, der kommt davon nicht so schnell los. (c:


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