Kurzvorstellung: Elektroautos und Strompreise
Hier die angekündigte Kurzfassung der Diplomarbeit. Die Betonung liegt auf "kurz" (1 Seite). Wenn sich das Blog als geeignet herausstellt, folgt eine ca. 12-seitige Zusammenfassung. Schließlich möchte ich die Arbeit in der hiesigen Uniblbliothek unterbringen, von wo aus man online darauf zugreifen kann. ...nützt ja nix, wenn die *räusper* revolutionären Erkenntnisse im Regal des Uni-Archives verstauben! (c:
Titel der Diplomarbeit:
Auswirkungen „flexibler Verbraucher“ auf tagesabhängige Preise von Elektroenergie
Gegenstand der vorliegenden Arbeit mit wirtschaftswissenschaftlichem Fokus sind die Auswirkungen der zusätzlichen Energienachfrage von Elektroautos auf den Strompreis. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass diese neuen Verbraucher ihre Batterien ausschließlich in „Nebenzeiten“, also in den Tälern der Lastkurve, aufladen würden.
Mit Hilfe unterschiedlicher Rechenwege wurde die zusätzliche Energienachfrage von Elektroautos abgeschätzt, wobei zwischen vier verschiedenen Marktanteilsszenarien (10%, 30%, 50% und 100%) differenziert wurde. Diese Nachfrage wurde zur Lastkurve einer mittleren deutschen Großstadt hinzugefügt, wobei mit Lastdaten der Stadtwerke Chemnitz AG gearbeitet wurde. Im Anschluss erfolgte eine Neukalkulation der Komponenten des Strompreises.
Es konnte gezeigt werden, dass durch die Einführung von Elektroautos die Strompreise je nach Marktanteilsszenario zwischen 3% und 17% sinken könnten, während die Energienachfrage zwischen 2% und 16% steigen würde. Die Nachfrage nach Grundlastenergie steigt dabei um 21% bis 86%, während die Spitzenlastnachfrage deutlich zurückgeht (um 18% bis 90%). In keinem der angenommenen Szenarien übersteigt die zusätzliche Energienachfrage die Lasttäler: Die Lastspitze blieb stets unverändert. Dies lässt darauf schließen, dass selbst eine vollständige Umstellung der Chemnitzer Fahrzeugflotte auf Elektroautos die Spitzenlast nicht ansteigen lassen würde, falls der Verbrauch tatsächlich nur in den Lasttälern anfällt.
Abschließend wurde eine Reihe von weiterführenden Fragen im Hinblick auf die praktische Umsetzung aufgezeigt, die sich im Laufe der Arbeit offenbart hatten. Hierzu gehörten u.a. eine kritische Auseinandersetzung mit der Grundannahme der zeitlichen Optimierbarkeit des Ladeverhaltens von Elektroautobesitzern, volkswirtschaftliche Fragen und Umweltaspekte sowie Herausforderungen beim Aufbau der erforderlichen Infrastruktur.
Titel der Diplomarbeit:
Auswirkungen „flexibler Verbraucher“ auf tagesabhängige Preise von Elektroenergie
Gegenstand der vorliegenden Arbeit mit wirtschaftswissenschaftlichem Fokus sind die Auswirkungen der zusätzlichen Energienachfrage von Elektroautos auf den Strompreis. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass diese neuen Verbraucher ihre Batterien ausschließlich in „Nebenzeiten“, also in den Tälern der Lastkurve, aufladen würden.
Mit Hilfe unterschiedlicher Rechenwege wurde die zusätzliche Energienachfrage von Elektroautos abgeschätzt, wobei zwischen vier verschiedenen Marktanteilsszenarien (10%, 30%, 50% und 100%) differenziert wurde. Diese Nachfrage wurde zur Lastkurve einer mittleren deutschen Großstadt hinzugefügt, wobei mit Lastdaten der Stadtwerke Chemnitz AG gearbeitet wurde. Im Anschluss erfolgte eine Neukalkulation der Komponenten des Strompreises.
Es konnte gezeigt werden, dass durch die Einführung von Elektroautos die Strompreise je nach Marktanteilsszenario zwischen 3% und 17% sinken könnten, während die Energienachfrage zwischen 2% und 16% steigen würde. Die Nachfrage nach Grundlastenergie steigt dabei um 21% bis 86%, während die Spitzenlastnachfrage deutlich zurückgeht (um 18% bis 90%). In keinem der angenommenen Szenarien übersteigt die zusätzliche Energienachfrage die Lasttäler: Die Lastspitze blieb stets unverändert. Dies lässt darauf schließen, dass selbst eine vollständige Umstellung der Chemnitzer Fahrzeugflotte auf Elektroautos die Spitzenlast nicht ansteigen lassen würde, falls der Verbrauch tatsächlich nur in den Lasttälern anfällt.
Abschließend wurde eine Reihe von weiterführenden Fragen im Hinblick auf die praktische Umsetzung aufgezeigt, die sich im Laufe der Arbeit offenbart hatten. Hierzu gehörten u.a. eine kritische Auseinandersetzung mit der Grundannahme der zeitlichen Optimierbarkeit des Ladeverhaltens von Elektroautobesitzern, volkswirtschaftliche Fragen und Umweltaspekte sowie Herausforderungen beim Aufbau der erforderlichen Infrastruktur.



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